
Die PS3 / Xbox 360 Fassung von WWE 2K15 erscheint bereits diese Woche und die Kollegen von IGN.com sind die ersten, die ein Review dazu online gestellt haben. Dieses ist sowohl in Text- als auch in Schriftform vorliegend und verlinken wir euch im Original in den Quellenangaben.
Sehr zufrieden sind die Kollegen mit der Version allerdings nicht. Als Gesamtwertung springen gerade mal 5,9/10 Punkten heraus, was für ein Spiel der WWE-Serie der bisherige Tiefpunkt sein dürfte. Bemängelt wird vor allem, dass das Spiel gegenüber WWE 2K14 diesmal einige Schritte zurück gemacht und im Umfang abgenommen hat. Letztlich spielt es sich wohl genau wie die Vorgänger, viele für die PS4 / X1 entwickelten Features wie der langsame Match-Aufbau durch das "Chain Wrestling" sucht man vergeblich.
Der "2K Showcase" Modus wird von IGN als zweischneidiges Schwert beschrieben. Er ist nicht schlecht, der "Big Time" Faktor des "30 Years of WrestleMania" Modus des Vorgänger fehlt. "Who Got NXT" sehen sie als nur dürftigen Ersatz für den "MyCareer" Modus, den wir auf der PS4 / X1 zu Gesicht bekommen. Vor allem bemängelt man, dass viele beliebte Talente wie Aiden English oder Tyler Breeze sowie die bärenstarke NXT-Damendivision gar kein Spotlight bekommen. Jerry Lawler und Michael Cole als Kommentatoren wirken in diesem Modus zudem deplatziert, da sie keinerlei Background-Infos liefern und auch ansonsten wenig mit NXT zu tun haben.
Der Schwierigkeitsgrad von sowohl "2K Showcase" als auch "Who Got NXT" ist wohl eher unausgewogen, da Ziele wie bspw. ein Leiter Match zu gewinnen ohne dass der Gegner einmal am Titel hängt gar nicht so einfach zu meistern sind und man zudem vom Spiel keinerlei Infos bekommt, wenn eines der optionalen Ziele erreicht ist.
Mit 63 Superstars, 8 Divas und 3 Managern ist das Roster wohl das kleinste der vergangenen Jahre. Die neu eingefügten Charaktere hat 2K sehr gut umgesetzt, bei alten Haudegen wie Santino oder Ziggler hat man immernoch arge optische Probleme. Zigglers Mund bspw. wird als doppelt so groß wie bei normalen Menschen beschrieben. Ganz große Probleme hat WWE 2K15 wohl bei der Kollisionsabfrage, die als schlimmer als je zuvor beschrieben wird. Man kann also eine große Anzahl an Physikproblemen, sei es mit Körperteilen, Waffen oder den Ringseilen erwarten.
Stark verbessert präsentiert sich der Kommentar, Lawler und Cole haben einige neue Sätze eingesprochen, die Variation ins Spiel bringen. Die Diskussionen zu Beginn der "2K Showcase" Matches zeigen ihre gute Chemie und wirken sehr authentisch. Nichtsdestotrotz gibt es auch dieses Jahr wieder einige Wiederholungen und Sätze, die man wohl 1000x im Spiel hören wird.
Ganz dicker Minuspunkt für IGN ist neben dem Fehlen einiger Wrestler das Streichen kompletter Modi. Es gibt kein "Create-a-Finisher" mehr und auch der Storyline-Editor wurde komplett entfernt. Man hat zwar im Universe mehr Optionen bei den Rivalitäten, diese seien aber sehr undurchsichtig auszulösen und zudem nicht auf diverse Gimmicks zugeschnitten, was es den Aufwand nicht wert macht, diese ordentlich zu konfigurieren.
Im Fazit beschreibt IGN WWE 2K15 so als würde Brock Lesnar nach seinem Sieg gegen den Undertaker bei WrestleMania plötzlich in der Pre-Show gegen Hornswoggle jobben müssen - auf der einen Seite überraschend, auf der anderen Seite wiederum sehr enttäuschend. WWE 2K14 wird als das viel bessere Spiel beschrieben und der Autor des Reviews würde jederzeit zurück wechseln und rät allen Spielern auf PS3 und Xbox 360 dazu sich den Vorgänger zuzulegen. Die marginalen Verbesserungen machen nicht das wett, was WWE 2K15 gegenüber WWE 2K14 fehlt.
Das Review von WrestlingGames.de folgt möglichst zeitnah nach Release für euch!
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