
Enno war für uns bei 2K in München und durfte WWE 2K25 vorab antesten. Natürlich handelte es sich wieder um eine unfertige Preview-Fassung, die lt. Entwicklern schon heute "veraltet" ist. Das Spiel lief auf der Xbox Series X. Vom grafischen Aspekt her hat WWE 2K25 wie gewohnt keine großen Sprünge gemacht, sondern sich auch hier wieder vor allem in Details verbessert.

Doch kommen wir zum Spiel an sich. Eine der größten Neuerungen dürfte sicherlich der Fakt sein, dass es in WWE 2K25 erstmals Intergender-Matches gibt. Diese Matches sind auch ohne Einschränkungen in allen Modi spielbar und - jetzt kommt die wohl größte Überraschung - auch Frauen können dieses Jahr in den Matches bluten. Die Intergender Matches liefen auch weitestgehend ohne Clippingfehler. Das Special Referee Feature wurde um mehr Matcharten erweitert.

Das alte Submission-System aus WWE 2K19/2K20 feiert in diesem Jahr sein Comeback. Die Barrikaden können in jeder Matchart zerstört werden und sind diesmal auch für Sprungattacken nutzbar. Bei Zerstörung blieben allerdings keine Reste am Boden liegen. Die Sprungattacken sind sehr begrenzt, man kann auch nicht auf der Barrikade laufen oder jubeln, sondern diese einfach "nur" besteigen und zum Sprungmove ansetzen. Aber trotzdem schön, dass es die Möglichkeit überhaupt wieder gibt. Der neu eingeführte NXT Parkplatz sowie das Archiv als Brawlbereich sind riesig und spaßig zu erkunden. Es gab in den Optionen auch eine Einstellung für Verletzungen, aufgefallen ist uns dazu aber während der Testsession nichts.

WWE 2K25 kann nun auch aus einer klassischen Third Person Perspektive, die man aus Actionspielen kennt, gespielt werden. Das sorgt für einen ganz neuen Aspekt des Gameplays. Auch wenn die Perspektive natürlich vorwiegend für The Island eingeführt wurde, ist sie auch innerhalb der Matches nutzbar und bringt Abwechslung ins Spiel.

Insgesamt wirkt das Gameplay einen Ticken langsamer als noch in WWE 2K24 und die Kamera ist näher am Geschehen, was vor allem bei 1 vs. 1 Matches auffällt. In Sachen Präsentation hat man einige Einzüge und Modelle der Superstars verbessert. Dabei fiel jedoch negativ auf, dass Jade Cargill & Bianca Belair bzw. Bianca Belair & Naomi keinen Tag Team Einzug haben, Dominik Mysterio & Liv Morgan nur generisch in die Halle kommen und die Usos in dieser Version sogar den Einzug des Hurt Business recycleten, was aber vermutlich noch ausgebessert wird.

Die testbaren Showcase-Matches bieten den üblichen Showcase-Spaß, nur dass es diesmal weit mehr Gameplay gibt als zuvor und man nicht so viele Realszenen bekommt, die den Matchfluss unterbrechen. Der Showcase übernimmt diesmal in den Cutscenes auch Dinge, die im Match passiert sind. Blutet z.B. ein Superstar zum Zeitpunkt, wo die Cutscene einsetzt, übernimmt diese das Blut und der Superstar ist nicht auf einmal wieder "sauber". Ansonsten ist und bleibt der Showcase aber ein zweischneidiges Schwert und Geschmacksache, denn inhaltlich ist es weiterhin ein Abarbeiten von Aufgaben.

Alles in allem muss man beachten, dass es sich um eine frühe Version handelt. So hat z.B. Roman Reigns noch seine alte Einzugsmusik. Dinge, die man ändern kann und vermutlich auch wird.
Wir danken 2K und Finn Partners für die Möglichkeit zur Teilnahme an dem Event und haben uns wirklich sehr über die Einladung gefreut.
Weitere Eindrücke zum Spiel kommen sicherlich noch in den Tagen, denn ein kleiner Spoiler darf erlaubt sein: es ging auch noch in den Untergrund.
Hier sind alle Videos, die wir in München gemacht haben:
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