
Der Computer-Spiel Publisher THQ besaß in den letzten Jahren nicht nur nahezu ein Monopol wenn es um die Veröffentlichung von Wrestlingspielen ging, auch im Bereich des Mixed Martial Arts war THQ mit ihrer Serie UFC Undisputed Branchenführer. So versuchte sich Electronic Arts vor einiger Zeit mal an einem Konkurrenten, floppte aber mehr oder weniger. Nach der Insolvenz von THQ versucht es EA nun erneut und begibt sich zurück in den achteckigen Ring. In einem Interview mit dem Game Informer sprach Creative Director Brian Hayes nun über den Versuch EAs, wieder zurück in die Branche zu kommen und gab dabei einiges über die Grafik und das Gameplay des neuen Spiels Preis.
Dabei offenbarte er, dass die neue Konsolengeneration natürlich schon einige neue Voraussetzungen und Möglichkeiten mit sich bringe. EA Sports UFC werde somit sowohl für die Playstation 4 als auch für die Xbox One entwickelt und somit Dinge beinhalten, die in der Vergangenheit nicht möglich waren. Doch auch die UFC selbst habe sich verändert, der Sport gewinne immer mehr an Beliebtheit. Das könne analog auch für das zugehörige Spiel gelten, das unter Umständen auch noch die Sportart an sich populärer machen könne.
Ein besonderer Fokus werde dabei auch auf die Grafik gelegt. Der Slogan zum Spiel laute nicht umsonst „Make Them Feel The Fight“. So könne man dank der neuen Konsolen laut Hayes die Kämpfer nun sehr realitätsnah wirken lassen. 99% der Kämpfer, die im Spiel enthalten sein werden, zeichneten sich durch einen eigens entwickelten Kopf aus, der mit Face Capture Technologie erstellt wurde. Dazu wurde auch der Körper bei den meisten Athleten mit einer ähnlichen Technologie erstellt, um die Proportionen möglichst realistisch zu halten. Dazu gesellten sich noch neue Animationssystem für den Körper und das Gesicht, neue Licht- und Schatteneffekte, Muskelflexionen und ein Deformation System, was beinhaltet, dass die Körper der Kämpfer sich in einer realistischen Art und Weise durch Schläge, Tritte etc. verändern, um erneut für eine möglichst große Simulation zu sorgen.
Doch auch in Gameplay müsse man sich realistisch verhalten. Hayes vergleicht den Spieler mit einem Kämpfer, der sich auch überlegen müsse, wie er sich im Octagon auf seinen Gegner einstelle. Er entwickle einen bestimmten Plan, um den Kampf für sich zu entscheiden und wenn dieser nicht aufgehe, müsse er sich schnell umentscheiden. Das gelte auch für den Spieler, der sich gegen einen Kämpfer, der sich auf Submissions spezialisiert hat, anders verhalten müsse als gegen einen durch seine Stärke punktenden Gegner. Dies werde sich auch im Spielerlebnis zeigen.
Auch auf die im MMA sehr wichtige Submission-Bereiche kam Hayes zu sprechen. Es werde wie in der UFC für den Verteidiger darum gehen, sich irgendwie aus einen angesetzten Move zu befreien, während der Angreifer eben genau dies verhindern müsse und eventuell auf den richtigen Moment warten könne, um die Submission noch ein wenig stärker anzusetzen. Hier versprach Hayes, dass es noch weitere Informationen geben werde, je näher es auf den Release des Titels zugehe.
Zum Ende des Interviews erwähnte der Creative Director schließlich noch, dass es auch die Möglichkeit geben werde, mit der Umgebung zu interagieren. Wie in der UFC könne der Spiele also auch den die Kämpfer umgebenden Käfig zu seinem Vorteil nutzen, beispielsweise indem er einen Fuß gegen den Käfig setzt und dann mit Schwung vom Käfig gegen den Gegner tritt, um zusätzlichen und harten Schaden zuzufügen.
Das komplette Interview haben wir für euch verlinkt.
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