
Valentinstag. Der Tag der Liebe, der Rosen, der Pralinen und der Soccer-Kicks. Soccer-Kicks? Richtig gelesen, denn am 14. Februar erschien UFC Undisputed 3 im Handel und erstmals sind auch Soccer-Kicks im Rahmen des neu eingeführten PRIDE-Modus enthalten. THQ nahm sich für das Spiel dieses Mal mehr Zeit und durchbrach den eigentlichen Jahreszyklus der Reihe, um UFC Undisputed komplett zu überarbeiten. Ob das gelungen ist oder ob UFC Undisputed 3 schneller im Regal verstaubt als die Valentinstags-Pralinen verschlungen sind, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Testbericht.
Präsentation
Die Präsentation in UFC Undisputed 3 ist mit die beste, die eine Sportsimulation jemals hatte. Neben den authentischen Kämpfern, dem klasse Sound und der tollen Kulisse runden kleine Einspieler der UFC das Produkt perfekt ab. Spielt man z.B. den Eventmodus, bekommt man wie im Fernsehen zunächst das Zuffa-Logo, gefolgt vom UFC-Gladiator zu sehen. In einem kurzen Video sprechen die Athleten ein bis zwei Sätze zu ihrem kommenden Kampf und danach ist man schon mitten im Geschehen und bekommt mit Mike Goldberg und Joe Rogan ein fesselndes UFC-Erlebnis.
Während bei der UFC "weniger ist mehr" gilt, bekommt ihr bei PRIDE eine wahre Reizüberflutung. Alleine die eindrucksvolle Lichtshow und die Oldschool-Technobeats machen diesen Modus zu etwas ganz besonderem. Einer der wichtigsten Aspekte der neuen Präsentation ist aber die geänderte Kamera. Diese befindet sich nun viel näher am Geschehen und hilft dem Spieler, auch ohne HUD den Zustand seines Kämpfers zu erahnen. Will man genau Wissen, in welcher Verfassung seine Figur ist, so kann man das HUD in den Optionen einschalten. Mit diesem HUD erhalten die Spieler wie in den beiden Teilen zuvor am unteren Ende eine Ausdauerleiste ihrer Kämpfer.
Neu sind jetzt die Papiermodelle am oberen Bildschirmrand. Diese zeigen an, in welchem Zustand die einzelnen Körperteile der Kämpfer sind, denn umso größer der Schaden ist, desto stärker färbt sich das Körperteil rot ein. Das hilft insbesondere dann, wenn ihr merkt, dass der Gegner gerne Tritte gegen das Knie verteilt, und ihr direkt sehen könnt, wie nah ihr einem technischem KO seid.
Wem bereits die Grafik aus UFC Undisputed 2010 gefallen hat, der wird sich in den vielen Details der Kämpfer in UFC Undisputed 3 verlieren. Die Kämpfer sind ihren Originalen bis in die kleinste Kleinigkeit realistisch nachempfunden und selbst die Tattoos der Athleten sind deutlich erkennbar. Gerade diese Genauigkeit macht sich auch bei den neuen Einmärschen der Kämpfer bemerkbar. So entsteht sofort ein authentisches Fernsehgefühl. Natürlich gehören zum Kampfsport auch Blessuren und diese sehen in Undisputed 3 richtig gut aus. Cuts können von kleinen unbedeutenden Verletzungen bis hin zu klaffenden Öffnungen variieren und wirken dabei als Indikator für die Fitness und Gesundheit eures Kämpfers. Auch Schwellungen im Gesicht euer Athleten sind klar zu erkennen und zeigen, in welchem Zustand sich euer Kämpfer befindet.

Ein weiteres optisches Highlight sind die acht Arenen, in denen ihr kämpfen könnt. Diese sind sehr schön ausgestaltet und auch, wenn sich die Zuschauer auf dem Parkett häufig wiederholen, fällt das nicht negativ auf, da sie sowieso kaum zu sehen sind. Mit dem neuen weltberühmten Madison Square Garden ist ebenfalls ein wahres Schmuckstück gelungen: Die Arena und die Präsentation mit dem markanten Videowürfel sieht einfach bombastisch aus.
Ein wichtiger Aspekt für die Präsentation des Spiels ist der Ton. Die Geräusche der Schläge, Tritte und Takedowns wurden sehr gut eingefangen und wirken stimmig. Das macht sich gerade bei den unterschiedlichen Soundkulissen zwischen dem Octagon der UFC und dem Ring in PRIDE bemerkbar. Während man in der UFC den eher dumpfen Sound der Matte und das Scheppern des Käfigs neben dem ohrenbetäubenden Krach der Fans zu hören bekommt, sind bei PRIDE die Holzdielen unter dem Ring bei jedem Slam zu hören und die Fans agieren typisch japanisch: während des Fights still, aber wenn es zur Sache geht, rasten sie vollkommen aus.
Mike Goldberg und Joe Rogan, die Kommentatoren der UFC, haben viele und abwechslungsreiche Sprüche auf Lager und auch wenn sich die Kommentare im normalen Spielverlauf schnell wiederholen mögen, so sind die Fakten über die Kämpfer immer wieder interessant zu hören. Nicht minder gut sind ihre Kollegen Bas Rutten und Stephen Quadros im PRIDE-Modus umgesetzt. Der selbsternannte „Fight Professor“ Quadros und die MMA-Legende Rutten sind stets unterhaltsam und haben einige Kalauer im Programm, die einen des Öfteren zum Schmunzeln bringen, ganz wie damals beim Original. Ein neues Feature sind die Einmärsche der Athleten zum Octagon bzw. zum Ring. Während sich die Athleten also auf den Weg in die Schlacht machen, werden sie von ihren persönlichen Hymnen begleitet. Leider wurden hier auf lizenzierte Musikstücke verzichtet, aber die Instrumental-Tracks erinnern stark an die Originale. So kommt Brock Lesnar mit einem Titel, der "Enter Sandman" von Metallica zum Verwechseln ähnlich klingt, zum Kampf, was dem sonst stimmigen Gesamtbild der Präsentation keine Abbruch tut.
Insgesamt ist der Ton in diesem Jahr wie bereits zuvor einsame Spitze. Die Einmärsche machen auch nach dem hundertsten Anschauen noch Spaß und auch von den Kommentatoren kann man nicht wirklich genug bekommen.
Gameplay
Noch bevor man mit dem Spielen beginnt, wird man aufgefordert, sich zu entscheiden, ob man die klassische Steuerung wählen möchte oder die neue, vereinfachte. Ein Kritikpunkt des Spiels war in den letzten Jahren, dass das Ground- und Clinchgame sehr kompliziert war und es für Anfänger sehr schwer war, dieses zu beherrschen. Mit der vereinfachten Steuerung wurde Abhilfe geschaffen. Anstatt den rechten Stick in Kreisen zu bewegen und dabei noch zwischen 180° und 270° zu unterscheiden, kann der Spieler bei UFC3 einfach den rechten Stick nach oben oder nach unten bewegen. Für Anfänger eine wesentliche Erleichterung. Wer die Tutorials gespielt hat und das System langsam verinnerlicht, kann nachher auch auf die Profisteuerung wechseln, die einem mehr Freiheiten z.B. beim Antäuschen von Aktionen bietet.
Sobald der Kampf startet, sehen wir, dass es immer noch nicht gelungen ist, einen vernünftigen Fistcheck hinzubekommen. Immer noch wedeln die Kämpfer mit der Hand durch die Luft, aber das sollte den Spielspaß nicht sonderlich trüben.
Hiernach wird aber sofort klar, dass sich einiges geändert hat im Spiel. Zunächst fällt auf, dass die Kamera etwas näher dran ist. Das erhöht ungemein die Atmosphäre.
Wilde Schwinger dauern jetzt länger und können mit kurzen Jabs unterbrochen werden. Dies wertet diese ungemein auf und ermöglicht schöne Kombinationen zwischen leichten Schlägen und Power-Punches. Leider sehen die Körper-Meidbewegungen immer noch recht abgehackt aus. Das konnte schon Fight Night 3 besser. Im Clinch sieht man dann die erfreuliche Neuerung, dass es keinen Autoblock mehr gibt. Somit liegt es nur noch am Spieler selbst, ob er seine Position verbessert oder diese verliert. Dies gilt auch für den Bodenkampf. Auch hier gibt es kein automatisches Blocken mehr. Hier gilt es besonders Ruhe zu bewahren und nicht zu hektisch zu werden. Deckung hoch und auf den richtigen Moment warten ist hier die Devise. Wer in Panik gerät und wie wild strampelt kassiert ordentlich Prügel. Wer auf dem Rücken liegt, ist aber längst nicht verloren. Ringer können einen direkt Konterangriff starten, indem sie einen eigenen Takedown vom Boden aus starten. Jiu-Jitsu-Experten verfügen nun über noch mehr Sweeps, um aus defensiven Positionen direkt in eine dominante Position zu wechseln. Somit geht es bei geübten Spielern im Bodenkampf hin und her.

Takedowns werden wie im Vorjahr ausgeführt. Danach gilt es, den rechten Stick zu drehen, um den Takedown durchzuführen bzw. zu stoppen. Setzt ihr die Aktion an, während der Gegner schlägt, geht es direkt in den Bodenkampf. Der berühmte "Machida-Takedown", der bei UFC
Undisputed 2010 nicht konterbar war, ist wieder im Spiel, kann aber genau wie die anderen Aktionen verhindert werden. Ansonsten gibt es massig neue Moves im Spiel. Neue Kicks, Schläge, Ground and Pound und Submissions erwarten den Spieler, aber auch neue Positionen. So könnt ihr den Rücken des Gegners kontrollieren und ihn von dort aus zu Boden reißen. Zudem gibt es Aufgabegriffe aus dem Stand oder am Käfig. Dort gibt es ebenfalls eine neue Position. Führt ihr am Rande des Octagons einen Takedown aus, so landet ihr zunächst in einer sitzenden Position. Hier kann der Defensive mit Hilfe des Käfigs im Rücken den "Wall Walk" durchführen und wieder in den Stand wechseln. Der Offensive hingegen kann seinen Gegner attackieren oder komplett auf den Boden wechseln.
Eine Neuerung, die optisch sofort auffällt, ist das neue Aufgabesystem. In den letzten beiden Jahren galt es noch Knöpfe wie wild zu drücken oder den rechten Stick so schnell es geht zu drehen. Dabei hatte man aber keinerlei optische Kontrolle außer Einzoomen der Kamera, wie kurz der Gegner vor dem Tapout steht und vor allem wieso. Bei UFC Undisputed 3 seht ihr dagegen direkt ein Octagon am Bildschirm und es startet eine Katz und Maus Jagd. Zwei Balken symbolisieren die Kontrahenten und es gilt den anderen zu fangen bzw. ihm zu entkommen. Überlagern sich die Balken, so füllt sich eine Leiste in der Mitte des Bildschirms, die euch zeigt, wie weit die Submission ist. Submission-Experten haben einen größeren Balken und können kurz vor Ende der Submission noch einmal in eine andere gewechselt werden. Der Balken ist auch abhängig vom Schaden und der Ausdauer. Powert ihr euch aus, während euer Gegner noch volle Ausdauer hat, habt ihr große Nachteile im Minispiel. Genauso verhält es sich, wenn ihr den ganzen Kampf über Tritte gegen das Schienbein kassiert und dann in einem Leglock landet.
A propos Schienbein. Leg Kicks sind im MMA ein wichtiger Faktor. Kann der Gegner nicht richtig stehen, ist er langsamer und eingeschränkt bei seinen Bewegungen. Diesen wichtigen Punkt wollte THQ mit aufnehmen und führte daher die Leg Kick TKOs ein. Malträtiert ihr das Schienbein eures Gegners, knickt es irgendwann ein und der Kampf ist beendet. Dies dauert relativ lange und benötigt ca. 30 Treffer. Vor dem TKO hinkt der Gegner leider nicht wirklich, so dass die Legkicks sehr riskant sind. Um den Gegner auf Distanz zu halten sind sie dennoch ein probiates Mittel und sind perfekt zum Einleiten von weiteren Attacken.
Die Knockouts wurden komplett überarbeitet. Bei UFC Undisputed 2010 sah jede Fallsituation gleich aus - entweder der Gegner fällt nach links, rechts, vorne oder hinten. Zudem reißt der Sieger direkt die Arme nach oben, noch bevor der Gegner auf den Boden gefallen ist. Wer echte MMA-Fights schaut weiß, dass jeder Fighter auf Nummer sicher gehen würde, dass der Gegner wirklich ausgeknockt ist. Bei UFC Undisputed 3 gibt es daher komplett neue Knockout-Animationen. Der Körper des ausgeknockten Fighters bewegt sich frei auf dem Weg zum Boden, so dass eine viel natürlichere und realistischere Fallanimation entsteht. Zudem könnt ihr direkt nachsetzen und den Gegner weiter mit Schlägen bearbeiten, bis der Referee energisch dazwischen geht. Am Boden selbst ist für den auf dem Rücken liegenden noch längst nicht Schluss. War man in den Vorjahren in der "Rocked-Phase" dazu gezwungen zu blocken und zu hoffen, dass der Ref den Kampf nicht abbricht, so kann man sich dieses Jahr intelligent verteidigen, indem man die Schläge des Gegners "fängt" oder ihnen durch Bewegung des Oberkörpers ausweicht. Man weiß somit nun nie, ob der Gegner wirklich ausgeknockt ist und der Kampf vorbei ist oder ob er sich wieder erholt und der Fight fortgesetzt wird.

Bei den Knockouts fällt jedoch auf, dass es immer noch kein Herz- oder Kinn-Attribut gibt. UFC-Fighter wie Chris Leben oder die Diaz-Brüder z.B. können Schläge en masse einstecken ohne zu Boden zu gehen. Da sich UFC Undisputed 3 als Simulation betrachtet, sollten diese Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen – tun sie aber nicht. Stattdessen bekommen gerade die erwähnten Kämpfer relativ niedrige Kardio- sowie Schlagabwehrwerte. Während das dem Casual-Gamer vielleicht nicht auffällt, ist es für die Hardcore-UFC-Fans ein wichtiger Faktor, der hier außer Acht gelassen wurde.
Im PRIDE-Modus erwarten euch weitere Neuerungen. Gemäß den Regeln der japanischen Organisation könnt ihr den Gegner am Boden auch treten. So gibt es die Möglichkeit, brutale Footstomps zu zeigen (auf den Gegner stampfen) oder den Kontrahenten mit einem vernichtenden Soccerkick zum Kopf ins Reich der Träume zu schicken. Zudem könnt ihr von der Side Control und von der North South aus Kniestöße zum Kopf zeigen. Somit müsst ihr besonders in diesem Modus in den genannten Positionen extrem aufpassen. Während aus der North South im UFC Regelwerk kaum Schaden angerichtet werden kann, kann es bei PRIDE zum Ende des Kampfes führen. Das macht diesen Modus so besonders und vor allem abwechslungsreich im Vergleich zum Kampf im Octagon.
Neu im Spiel sind auch einige Optionen die ihr vor euren Kämpfen festlegen könnt. So wurden in Undisputed 3 der Simulations-, Wettbewerbs- und ausgeglichene Werte-Modus eingeführt. Im Detail bedeutet der Simulationsmodus, dass die Aktionen, die euer Kämpfer ausführt, wesentlich mehr Ausdauer kosten und auch der Schaden, den ein Kämpfer verträgt, geringer ausfällt. Diese Einstellung wirkt sich ebenfalls auf die Regeneration eures Kämpfers zwischen den Runden aus, die im Gegensatz zum Vorgänger dieses Jahr richtig gut funktioniert. Dem gegenüber steht der normale oder auch Arcade-Modus. Hier verliert euer Kämpfer nicht ganz so schnell seine Energie und auch der Schaden wird zwischen den Runden wesentlich besser regeneriert.
Die Kampfoptionen "Wettbewerb" und "ausgeglichene Werte" gehen noch etwas weiter. Bei den Standard-Kampfeinstellungen gibt es wie gewohnt Flash-KOs, Referee-Stoppages und Cuts und Schwellungen, die euren Kämpfer beeinflussen. Das sind alles Faktoren, die es im Wettbewerbs- und ausgeglichene Werte-Modus nicht gibt. Im Wettbewerbsmodus wurden Flash-KOs und co. deaktiviert, während bei ausgeglichenen Werten zwei Spieler mit unterschiedlichen Fightern, aber gleichen Attributen und Fertigkeiten ihre Kräfte im Octagon messen können. Hierbei erhalten diese dann alle einen Wert von 80 und es kommt einzig und allein auf die Fertigkeiten der Spieler an, einen Kampf im Octagon für sich zu entscheiden.
Spielmodi
Die Basis des Spiels ist der Schaukampf. Hier könnt ihr zunächst auswählen, ob ihr unter UFC- oder unter PRIDE-Regeln kämpfen möchtet. In der UFC erwarten euch sieben Gewichtsklassen, da die ehemaligen WEC-Divisionen Feder- und Bantamgewicht neu mit dabei sind. Im PRIDE-Modus werden einige Gewichtsklassen zusammengelegt, so dass es dort nur fünf Klassifikationen gibt. Wollt ihr also z.B. Jose Aldo gegen BJ Penn oder Jon Jones gegen Chael Sonnen kämpfen lassen, so könnt ihr das nur im PRIDE-Modus machen. Kämpfe zwischen aktuellen UFC- und ehemaligen PRIDE-Fightern sind ebenfalls unter beiden Regeln möglich.
Anschließend könnt ihr wählen, wie viele Runden euer Kampf haben soll. Zur Auswahl stehen drei bzw. fünf für UFC und zwei bzw. drei für PRIDE. Es gibt fünf Schwierigkeitsstufen. Die erste ist perfekt für Neueinsteiger, während die höchste Stufe auch erfahrene Spieler der Serie vor eine echte Herausforderung stellt.
Neu bei UFC3 ist, dass ihr die Spielregeln bestimmen könnt. Plötzliche Lucky-Punch-Knockouts könnt ihr bei Wunsch ausstellen, dann zählt nur der prozentual angerichtete Schaden. Cuts oder Wunden beeinflussen das Spiel dann nicht mehr, genauso gibt es keinen Kampfabbruch durch den Ringarzt in diesem Modus. Alternativ gibt es auch die Option, dass beide Kämpfer die gleichen Werte spendiert bekommen, so dass ein schwach bewerteter Fighter gegen einen sehr starken Chancengleichheit hat. Bei UFC Undisputed 3 können auch erstmalig in der Serie Kämpfe zwischen zwei gleichen Kämpfern ausgetragen werden.
Bei den Energieeinstellungen kann abschließend eingestellt werden, ob die Ausdauer eher arcadelastig ist oder einer Simulation gleicht. Während im ersten Fall starke Schläge kaum Auswirkungen auf eure Ausdauer haben, reichen beim zweiten einige wilde Schwinger, um eurem Kämpfer die Puste ausgehen zu lassen. In diesem Fall sind Kämpfe über die Distanz eher wahrscheinlich, da die Spieler viel taktischer in den Kampf gehen müssen. Für Fans von wilden Slobberknockern empfiehlt sich der Standardwert, für Simulationsfreunde die zweite Option.
Bei den Kampfstätten habt ihr im UFC-Modus alle Arenen aus dem Vorjahr zur Wahl plus den legendären Madison Square Garden in New York. Im PRIDE-Mode steht euch nur die Saitama Super Arena zur Auswahl. Bei den Referees sind alle bekannten Refs aus dem Vorjahr dabei und

wurden durch Kevin Mulhall und Josh Rosenthal ergänzt. Bei PRIDE hingegen gibt es nur einen namenlosen Ref.
Was die Auswahl an Fightern anbetrifft, übertrifft sich THQ in diesem Jahr selbst. Über 150 Kämpfer haben es ins Spiel geschafft. So gut wie jeder bekannte Name aus der UFC ist im Spiel vertreten. Zudem bietet THQ ein umfassendes DLC-Programm an, bei welchem ihr z.B. den Schwergewichts-Superstar Alistair Overeem, Jason "Mayhem" Miller von Bully Beatdown oder auch den Deutschen Pascal Krauss herunterladen könnt.
Kommentiert werden die UFC-Fights von Mike Goldberg und Joe Rogan, während wir bei PRIDE von Stephen Quadros und Bas Rutten köstlich unterhalten werden. Als einziges neues Octagon-Girl versüßt euch Brittney Palmer die Pausen zwischen den Runden.
Im Spiel selbst angekommen merkt ihr gleich, dass es ein neues Tutorial gibt, welches euch live während des Kampfes Hilfe anbietet. Dieses kann wahlweise aber auch abgeschaltet werden. Genauso könnt ihr euch den Kopf- Körper- und Beinschaden von beiden Fightern anzeigen lassen sowie die Energieleiste ein- oder ausblenden. In den Rundenpausen bekommt ihr zudem hilfreiche Tipps von euren Coaches, die euch erklären, was ihr in der letzten Runde gut gemacht habt und woran ihr noch arbeiten solltet.
Karrieremodus
Ein großer Bestandteil des Spieles ist der Karrieremodus. Anders als in den letzten Spielen kann hier nicht nur ein kompletter Neuling erschaffen werden, sondern ihr könnt auch die Karriere eines echten UFC- oder PRIDE-Fighters neu schreiben. Ihr fangt ganz unten in einer kleinen Organisation an und kämpft euch langsam hoch zum Titel, werdet dann von der UFC angefragt und könnt zwischendurch auch Einladungen zu PRIDE-Turnieren annehmen.
Im Verlauf der Karriere könnt ihr dem Protagonisten neue Fähigkeiten und Moves antrainieren, denn ein wichtiger Bestandteil ist das Training. In Trainingssitzungen könnt ihr interaktiv diverse Drills absolvieren, die die Werte eures Fighters bei Erfolg ansteigen lassen. Die Drills sind in sinnvollen Mini-Spielen verpackt, bei welchen ihr nebenbei auch die Steuerung und Spielmechanik des Spiels verinnerlicht.
Neue Moves lernt ihr in Camps. Hier müsst ihr euch nach kurzen Probetraining für ein festes Trainingscamp entscheiden. Diese unterscheiden sich nach Ausrichtung und bieten alle verschiedene Schwerpunkte an. Daher solltet ihr euch bei der Auswahl gründlich Gedanken machen, denn wechseln kommt nicht mehr in Frage. Leider ist die Auswahl des Camps im Karrieremodus sehr früh, so dass man kaum Zeit hat, sich in allen Camps umzusehen. Wollt ihr einen neuen Trick lernen, so müsst ihr diesen im Sparring erfolgreich einsetzen. Anschließend könnt ihr die Technik verfeinern und die Aktion in weiteren Trainings aufleveln und damit effektiver machen.
Neu sind die Strategien, die ihr für einen Kampf festlegen könnt. Im Sparring gilt es die gewünschte Strategie zu trainieren. Dabei müsst ihr verschiedene Ziele erreichen. Im Kampf selbst habt ihr dann die selben Ziele. Habt ihr euch für einen kurzen schnellen Kampf entschieden, so müsst ihr z.B. euren Gegner in der ersten Runde KO hauen. Für das erfolgreiche Einhalten des Gameplans wird euer Fighter ordentlich aufgewertet. Schafft ihr es jedoch nicht, die vorher gewählte Taktik im Kampf umzusetzen, so geht ihr leer aus.

Jede Woche stehen euch dabei nur eine bestimmte Anzahl von Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung, so dass ihr abwägen müsst, ob ihr lieber eure Attribute, Fähigkeiten, Strategie oder Moves trainieren wollt.
Für spektakuläre Kämpfe, Aufgabesiege oder Knockouts könnt ihr Auszeichnungen bekommen. So gibt es extra Ansehenspunkte für einen Kampf/Submission/KO des Abends. Zudem qualifiziert ihr euch für die Jahres-Awards. Für euer Ansehen könnt ihr neue Sponsoren freischalten, deren Kleidung kaufen sowie die Maximalwerte eures Fighters höher setzen. Nebenbei gibt es auch Magazincover mit eurem Konterfei und Videosequenzen nach bestimmten Meilensteinen, bei denen echte UFC-Fighter von ihren Erfahrungen erzählen. Diese Videos ersetzen die Zwischensequenzen aus dem letzten Jahr. So erzählen die Athleten z.B. von ihrem ersten UFC-Kampf, der ersten Niederlage oder des täglichen Trainings in ihrem Camp.
Bei der Wahl des nächsten Gegners stehen euch oftmals verschiedene Optionen frei, wie z.B. ein temporärer Wechsel der Gewichtsklasse oder ein spontaner Kampf als Ersatz für einen verletzen Fighter, bei welchem ihr zwar mehr Ansehen gewinnen könnt, dafür aber weniger Zeit für Training habt. Insgesamt gibt es aber nicht allzu viele Möglichkeiten interaktiv in die Karriere einzugreifen. Da hätten einige Auswahlmöglichkeiten mehr dem Spiel sehr gut getan, da es sich so nur auf Kämpfen und Trainieren beschränkt.
Titelmodus
Wie im letzten Teil der Serie kann auch bei UFC Undisputed 3 ein Kämpfer ins Titelrennen geschickt werden. Hierbei müsst ihr euch Schritt für Schritt die Erfolgsleiter hoch kämpfen um letztendlich gegen den Champion anzutreten. Neu in diesem Jahr ist, dass ihr direkt die Rangliste seht und euren Fortschritt nach den Kämpfen. Zudem könnt ihr euch drei Niederlagen erlauben, die euch zwar im Ranking nach hinten werfen, den Modus aber nicht sofort beenden. Habt ihr es dann bis zum Titelkampf geschafft und den Champion enttrohnt, schaltet ihr den Titelverteidigungsmodus frei, bei welchem es dann gilt, den Titel gegen alle Herausforderer zu verteidigen.
Turniermodus
Im Turniermodus könnt ihr im KO-Modus ein 4-, 8, oder 16-köpfiges Turnier stattfinden lassen. Hierbei könnt ihr den UFC- oder PRIDE-Modus auswählen. Die Anzahl der spielergesteuerten Kämpfer ist euch freigestellt. Genauso könnt ihr euch auch eigentlich vom Computer gespielte Fights ansehen oder selbst aktiv spielen. Im PRIDE-Modus nehmt ihr -- entsprechend der Philosphie der damaligen Turniere, an denen ein Kämpfer mehrere Fights an einem Abend hatte -- den Schaden aus den vorherigen Kämpfen mit, so dass ihr im Verlauf des Turnieres immer mehr aufpassen müsst, nicht ausgeknockt zu werden.
Ultimate Fights

In diesem Modus spielt ihr die legendärsten UFC- und PRIDE-Kämpfe nach. Hierbei könnt ihr nicht nur den Sieger des zugrunde liegenden Aufeinandertreffens spielen, sondern auch mit dem eigentlichen Verlierer die Geschichte neu schreiben. Während des Kampfes bekommt ihr
Ziele eingeblendet, die es dann innerhalb einer gewissen Zeitspanne zu lösen gilt. Erfüllt ihr diese Ziele, so schaltet ihr nicht nur ein zusammenfassendes Video der Auseinandersetzung frei, sondern auch weitere Ultimate Fights. Zur Auswahl stehen je 5 Kämpfe aus den Kategorien PRIDE, Submissions, KOs, Rivalen und Aufregung.
Event-Modus
Eine große Stärke des Spiels ist die TV-nahe Präsentation. Diese könnt ihr in voller Länge genießen, indem ihr euch echte oder fiktive Fightcards nachbaut und diese mit Zwischensequenzen, Intros und Vorstellungen der Kämpfer ganz wie im TV erleben könnt. Dabei könnt ihr alle Kämpfe komplett selbst bestimmen, den Austragungsort wählen, den Namen des Events festlegen, sowie Titelkämpfe, Refs und Anzahl der Fights einstellen.
Online
Ein Spiel wie UFC Undisputed 3 ist geradezu prädestiniert dafür, online gespielt zu werden. Der Kampf Mann gegen Mann weckt in uns die Urinstinkte und so gilt es die Welt online zu erobern. Hierfür setzt THQ auf altbewährtes Konzept, die Matches in Mitspieler und Rangliste zu unterteilen. Während Mitspielerkämpfe eher zum Spaß sind und nicht in eure Online-Bilanz eingehen, geht es bei Ranglistenkämpfe um die Wurst. In beiden Modi könnt ihr entweder UFC oder PRIDE als Regelwerk wählen und alle Optionen aus den Offline-Spielmodi übernehmen. Hinzu kommt, dass ihr einstellen könnt, dass der Fighter maximal 96 Punkte haben darf - eine sinnvolle Option, damit überpowerte Figuren mit 99er Werten nicht mehr genutzt werden. Beim Matchmaking könnt ihr zudem noch angeben, dass ihr nach Spielern mit der selben Sprache sucht und eine private Session öffnen, so dass nur von euch ausgewählte Spieler dem Kampf beitreten können.
Neu bei UFC Undisputed 3 ist die Möglichkeit, online nach Inhalten zu suchen und selbsterstellte Logos oder Kämpfer hochzuladen. So könnt ihr einfach nach guten Logos oder nach eurem Lieblingsfighter, der es leider nicht ins Spiel geschafft hat, suchen. Aus den letzten Jahren weiß man, dass es einige sehr talentierte Leute gibt, die echte MMA-Sportler sehr detailgetreu nachbilden können und diesmal müsst ihr nicht im Internet nach Anleitungen suchen um diese nachzubauen, sondern könnt sie bequem herunterladen.

Das Fight Camp gab es bereits im letzten Jahr. Hier könnt ihr euren eigenen "Clan" gründen, eure Freunde einladen, trainieren und das virtuelle Ansehen eures Camps durch Siege erhöhen. Beim Sparing bekommt ihr dabei 60 Minuten Zeit zu trainieren. Keine Rundenzeiten und keine Knockouts oder Submissions beenden das Training, nur ihr bestimmt, wann ihr genug habt. Für euer Fight Camp könnt ihr ein Camp-Banner einstellen und jedes Mitglied bekommt automatisch das Kürzel seines Camps vor seinen Namen bei Kämpfen.
Klingt soweit ganz gut. Jetzt kommt das "aber": THQ hat 2010 nach Veröffentlichung von UFC Undisputed 2010 massive Probleme mit den Servern gehabt. So wurden viele Kämpfe mittendrin abgebrochen oder Spieler kamen gar nicht erst in eine gemeinsame Lobby. Nach einem Patch, der einige Wochen nach Release erschien, wurden diese Probleme dann weitestgehend behoben. Nur das Camp-Feature war für uns in Deutschland praktisch nicht nutzbar. Ständig gab es Abbrüche und man kam gar nicht in das Menü.
All das sollte bei UFC Undisputed 3 besser gemacht werden. THQ fuhr mit eigenen Servern auf und probte den Ernstfall mit einer Alpha-Testphase im November. Da sollte man doch meinen, dass THQ aus Fehlern gelernt hat und online jetzt alles funktioniert, richtig? Falsch! Gleich zur Veröffentlichung sind Ranglistenspiele, das Inhalte-Teilen-Feature sowie die Bestenlisten ausgegraut, so dass man diese gar nicht testen kann. In Mitspielermatches kommt es sehr häufig vor, dass man in Clinch- oder Bodenkampfsituationen aus dem Spiel geschmissen wird. Private Sitzungen sind so gut wie gar nicht möglich und Einladungen an Freunde zu einer Runde UFC können ebenfalls nicht angenommen werden, bzw. enden in einer Mitteilung, dass die Spielsitzung nicht mehr existiert oder dass der Server gerade nicht online ist. THQ hat sich bereits gemeldet und verspricht an den Problemen zu arbeiten und dass nach und nach die einzelnen Bereiche freigegeben werden bzw. verbessert werden. Inzwischen haben sich auch bei vielen Spielern Besserungen eingestellt. Hoffen wir, dass dies so bleibt.
Kreationsmöglichkeiten
Den Grundstein der Kreationsmöglichkeiten stellt der Create-A-Fighter-Modus dar. In gewohnt komplexer Manier könnt ihr hier euren Wunschfighter erstellen. Wie in den letzten Jahren auch stehen euch eine Menge Namen, Spitznamen und Herkunftsstädte zur Verfügung. Da bei UFC3 Einmärsche eine wichtige Rolle spielen, könnt ihr in diesem Modus natürlich auch einstellen, wie euer Fighter zum Ring kommt. Hierfür stehen euch unzählige Varianten zur Verfügung. Ihr könnt sowohl einen UFC- als auch einen PRIDE-Einmarsch erstellen. Bei den Kämpferfähigkeiten und dem Erscheinungsbild habt ihr erneut freie Hand.
An den Optionen hierbei hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum etwas geändert, bis auf das ihr den Körper individueller erstellen könnt. So kann ein muskulöser Hungerhaken oder auch ein schlaffer Fettsack modelliert werden. Die Tattoos werden frei auf dem Körper angebracht. Die Designs hierfür sind in Unterkategorien aufgeteilt, so dass ihr schnell das Passende findet. Neu ist, dass ihr auch eigens erstellte Logos, oder aus dem Internet heruntergelassene Logos auf eurem Körper oder eurer Kleidung anbringen könnt. Ansonsten ist der Modus im Großen und Ganzen gleich zu dem vom Vorjahresspiel.
Logo/Banner

Wie bereits beim CAF geschrieben, könnt ihr dieses Jahr eigene Logos erstellen. Diese können aus bis zu 50 Einzeldesigns bestehen. Hierbei greift ihr auf die selben Vorlagen zurück, wie schon bei den Tattoos und Kleidungsstücken. Eine gelungene Neuerung, besonders um aufwendige Tattoos oder Logos für euren Fighter zu erstellen. Es kann ebenso ein eigenes Banner erstellt werden, welches ihr online oder offline für euren CAF nutzen könnt. Hierbei könnt ihr erneut auf die eigens kreierten Logos zurückgreifen, als auch auf vorgegebene Designs sowie die Sponsorenlogos. Insgesamt lässt sich also ein Kämpfer komplett individualiseren. Das Einzige, was noch fehlt, ist die Möglichkeit, eigene Musik als Einmarschhintergrund importieren zu können. Hier ist die WWE-Serie von THQ UFC einen Schritt voraus.
Highlight Reels
UFC Undisputed 3 speichert im Hintergrund automatisch die letzten 50 gespielten Runden. Im Clip-Editor könnt ihr hieraus besondere Momente speichern und sie dann im Reel-Editor zusammenschneiden. Ihr könnt aus 70 Musikstücken eine passende Hintergrundmusik auswählen, Treffergeräusche, Kommentar und Publikumsgeräusche an- oder ausstellen. Zuletzt könnt ihr euer Video mit Effekten versehen. Neben Zeitlupe, Graustufe, Sepia, Rotfilter und Ein- sowie Ausblendeffekten stehen aber kaum interessante Kreationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dennoch ist der Modus sehr interessant, da die fertigen Videos direkt ins Internet hochgeladen werden können. Leider dauert das Rendern der Videos sehr lange.
Tutorials
Bereits nach dem Introvideo wird klar, dass UFC Undisputed 3 seine Spieler an die Hand nimmt, und ihnen die Welt des MMA erklären möchte. So werden beim ersten Anspielen diverser Modi Videos abgespielt, die dem Spieler erklären, was ihn nun erwartet. Eine sinnvolle Erweiterung ist die vereinfachte Steuerung, die auf Wunsch aktiviert werden kann. Im Clinch- und Bodenkampf arbeitet UFC Undisputed mit dem Halbkreis- und Drei-Viertelkreis-System, welches für viele Spieler zu komplex war.
Bei UFC 3 kann mit der vereinfachten Steuerung das Wechseln der Positionen auf den rechten Stick gelegt werden. Durch Nach-oben- oder Nach-unten-Ziehen des Sticks kann der Spieler hier einfach den Bodenkampf und Clinch meistern. Im Tutorialmodus wird jede Feinheit des Spieles Schritt für Schritt erklärt. Der Spieler hat dann die Gelegenheit, das Gelernte in der Praxis umzusetzen. Zudem gibt es einen freien Trainingsmodus, in dem ihr einstellen könnt, ob sich euer Gegner gar nicht wehrt, blockt oder aktiv mitmacht.
Im Spiel selbst wird das Kampfgeschehen bei angeschaltetem Tutorial zwischendurch unterbrochen und ein Menü erklärt die nächsten möglichen Schritte. Zudem werden in den Rundenpausen die positiven und negativen Aspekte der letzten Runde aufgeführt. Aufgrund des komplexen

Gameplays ist die große Anzahl der Tutorials, Trainings, Tipps und Tricks ein Schritt, den wir sehr begrüßen -- UFC Undisputed 2009 startete mit einem kleinen Tutorial, doch bei UFC Undisputed 2010 fehlte dieser völlig. Während Spieler des Vorgängers relativ gut ins Spiel fanden, war es für Neulinge der Serie unglaublich schwer, das tiefgehende Spielsystem zu verinnerlichen. Dieses Jahr hat THQ aus den Fehlern gelernt und macht UFC Undisputed 3 somit auch Casual-Gamern und Neueinsteigern schmackhaft.
Umfang
Über 150 spielbare Charaktere, zwei komplett verschieden aufgezogene Organisationen, massig echte Kämpfe zum Nacherleben, ein umfassender Karrieremodus, packende Onlinefights, und und und. UFC Undisputed 3 bietet dem Spieler etwas für sein Geld. Und wem das nicht reicht, der kann sich online weitere Kämpfer herunterladen, denn von der Community erstellte Inhalte können bei UFC3 online geteilt werden. Hinzu kommt ein umfangreiches DLC-Programm, bei dem ihr zehn weitere Ultimate Fights kostenlos bekommt. Alistair Overeem und 4 weitere Fighter gibt es für Teilnehmer einer Facebook-Aktion bzw. Vorbesteller ebenfalls gratis hinzu. Kostenpflichtig können die Spieler sich dann auch noch bis zu 10 Bonus-Fighter (darunter der Deutsche Pascal "Panzer" Krauss) sowie zehn zusätzliche Ultimate Fights hinzukaufen. Man mag über kostenpflichtige Zusatzinhalte denken was man will, aber THQ fährt mit diesem DLC-Programm große Geschütze auf und die Hardcore-Fans des Spieles wird es sicherlich freuen.
Unsere Wertung
- Gameplay
- 9
- Präsentation
- 9
- Umfang
- 8
- Fantastische Präsentation
- Unterhaltsame Kommentare
- Sehr großer Umfang
- Sinnvolle Gameplay-Neuerungen
- Einsteigerfreundlich
- Sehr hoher Schwierigkeitsgrad einstellbar
- Instablie Server
- Karrieremodus etwas eintönig
- Werte der Fighter teils unrealistisch
- Kein Kinn oder Herz Attribut
- Lange Ladezeiten beim Highlight Reel
- Steife Meidbewegungen
- 1900 Aufrufe